Gute Nachrichten für alle videospielaffinen Schweizer Fußballfans: EA Sports, der Entwickler des beliebten Fußballsimulationsspiels EA FC (ehemals FIFA) integriert zum ersten Mal Schweizer Stadien in sein Spiel. Konkret haben die Nordamerikaner den St. Jakob Park in Basel und das Stadion Wankdorf in Bern integriert.
Wer sehen möchte, wie gut der virtuelle Nachbau der beiden Stadien gelungen ist, muss sich nicht mehr lange gedulden. Am 26. September soll EA FC 26 für alle gängigen Plattformen erscheinen und der Ball kann losrollen.

Weitere Schweizer Lizenzen
Der St. Jakob Park und das Wankdorf-Stadion sind aber nicht die einzigen Lizenzen, die sich EA Sports für sein Fußballspiel gesichert hat. Die BRACK Super League ist ebenfalls Teil des Spiels und so dürft ihr auch das Schweizer Oberhaus authentisch nachspielen. Es ist davon auszugehen, dass demnach auch alle Vereine und Spieler der Super League mit originel Namen, Trikots und Gesichtern enthalten sein werden. Die beiden Schweizer Stadien sorgen bei den virtuellen Heimspielen des FC Basel und der Young Boys Bern nun für höchst authentische Atmosphäre.
Auch bei Länderspielen kommen die beiden Stadien regelmäßig zum Einsatz. Im St. Jakob Park fanden nicht nur mehrere Spiele der Fußball Europameisterschaft 2008 statt sondern auch unter anderem das Eröffnungsspieln und das Finalspiel der diesjährigen Frauen-Fußball-Europameisterschaft statt. Es ist das größte Stadion der Schweiz.
Das Wankdorf-Stadion in Bern ist zwar nicht das größte Stadion, aber steht auf besonders geschichtsträchtigem Boden. Es handelt sich um den Neubau auf dem Grund des gleichnamigen Vorgängerstadions, in dem 1954 das Wunder von Bern stattgefunden hat.
Wie lange die Lizenz die Nutzung der beiden Stadien erlaubt, ist leider unklar. Schweizer Fans dürfen aber hoffen, dass die beiden Arenen nun in den kommenden Jahren in den jährlich erscheinenden Neuauflagen des Spiels enthalten sein werden.

